AGBs

§ 1 Vertragspartner

Auf Grundlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) kommt zwischen dem

Kunden

und

Firemed GmbH
Karl-Reese-Weg 9
21079 Hamburg

info@deutsche-notfallschule.de

nachfolgend Anbieter genannt, der Vertrag zustande.


§ 2 Vertragsgegenstand

Durch diesen Vertrag wird die Erbringung von Schulungen aus dem Bereich Erste-Hilfe, Brandschutz und Infektionsschutz für Betriebe und Privatpersonen geregelt.

Details der jeweiligen Kurse entnehmen Sie den Beschreibungen auf unserer Homepage.


§ 3 Vertragsschluss

Der Vertrag kommt im elektronischen Geschäftsverkehr oder über andere Fernkommunikationsmittel wie Telefon, FAX und E-Mail zustande. Dabei stellen die dargestellten Angebote eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe eines Angebots durch die Kundenbestellung dar, welches der Anbieter dann annehmen kann.

Die Mindestteilnehmerzahl richtet sich bei Kursen für betrieblich Ersthelfende an den Vorgaben der Berufsgenossenschaft - aktuell mindestens 10, höchstens 20 Teilnehmer.
Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, können wir die unterzähligen Teilnehmer dem Auftraggeber mit den aktuell gültigen Gebühren in Rechnung stellen.

Mit der Buchung eines Kurses bestätigt der Teilnehmende, dass er die AGBs und die Datenschutzerklärung gelesen und akzeptiert hat.

Für das zustande kommen eines Vertrages sind folgende Schritte erforderlich:

° Kursauswahl
° Kurstermin
° Anzahl der Teilnehmer
° Eingabe der persönlichen Daten
° Kenntnisnahme Datenschutz und AGB
° Bestätigungsmail des Anbieters


§ 4 Konditionen

Alle Preise sind Endpreise. Die Gebühr für die Teilnahme an den Kursen sind gem. § 4 Nr. 21 a) bb) UStG von der Erhebung der Umsatzsteuer befreit.

Unsere Konditionen finden Sie auf unserer Homepage bei den jeweiligen Kursen.


§ 5 Zahlungsbedingungen

Kunden haben folgende Möglichkeiten zur Zahlung: Privatpersonen bezahlen den Kurs vor Ort, Unternehmen erhalten eine Rechnung, sofern die Kosten nicht über eine Unfallkasse / Berufsgenossenschaft abgerechnet werden kann. Weitere Zahlungsarten werden nicht angeboten.

Der Rechnungsbetrag ist nach Zugang der Rechnung auf das dort angegebene Konto zu überweisen (Berufsgenossenschaften und Unternehmen, Einrichtungen).

Der Kunde ist verpflichtet, innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Rechnung den ausgewiesenen Betrag auf das auf der Rechnung angegebene Konto zu überweisen. Die Zahlung ist ab Rechnungsdatum ohne Abzug fällig. Nach Ablauf der Zahlungsfrist kommt der Kunde auch ohne Mahnung in Verzug.

Ein Zurückbehaltungsrecht des Kunden, welches nicht auf demselben Vertragsverhältnis beruht, wird ausgeschlossen. Die Aufrechnung mit Forderungen des Kunden ist ausgeschlossen, es sei denn diese sind unbestritten oder rechtskräftig festgestellt.

Die Abrechnung der Kursgebühren für betrieblich Ersthelfende erfolgt – sofern statthaft – mit derzuständigen Berufsgenossenschaft / Unfallkasse. Sofern diese die Kosten nicht übernimmt, behält sich der Anbieter vor, die Gebühren direkt vom Kunden einzufordern.


§ 6 Widerrufsrecht des Bestellers

Widerrufsbelehrung

Sie haben das Recht, diesen Vertrag binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Eingangs der Kursbestätigung.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax, oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.


§ 7 Stornierung von Kursen durch den Interessenten / Kursteilnehmer

Dem Interessent/Kursteilnehmerwird das Recht eingeräumt, die Anmeldung zu einem gebuchten Kurs des Anbieters unter folgenden Bedingungen zu stornieren:

° bis 7 Tage vor Kursbeginn: kostenlose Stornierung möglich

° bis 3 Tag vor Kursbeginn: Stornokosten in Höhe von 50% der Kursgebühr

° ab 2 Tage vor beginn oder bei Nichterscheinen: Stornokosten in Höhe von 100 % der Kursgebühr

Bei den angegebenen Stornierungsgebühren handelt es sich um einen pauschalierten Schadenersatzanspruch des Anbieters. Dem Besteller steht das Recht zu, den Nachweis zu führen, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist. Das gesetzliche Widerrufsrecht des Interessenten / Kursteilnehmers bleibt von dieser Regelung unberührt.


§ 8 Stornierung von Kursen durch den Anbieter

Der Anbieter behält sich das Recht vor, die angebotenen Kurse bis einen Tag vor Veranstaltungsbeginn zu stornieren. Als Gründe hierfür kommen insbesondere höhere Gewalt, der Ausfall des Kursleiters sowie eine Unterschreitung der Mindestteilnehmerzahl von 10 Personen pro Kurs in Betracht. Ein Anspruch auf Schadenersatz entsteht hierdurch nicht. Dem Kunden wird für diesen Fall jedoch das Recht eingeräumt, vom Vertrag zurückzutreten. In diesem Fall werden bereits gezahlte Kursgebühren vollumfänglich erstattet.


§ 9 Haftungsausschluss

Schadensersatzansprüche des Kunden sind ausgeschlossen, soweit sich aus den nachfolgenden Gründen nicht etwas anderes ergibt. Dies gilt auch für den Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters, falls der Kunde gegen diese Ansprüche auf Schadensersatz erhebt. Ausgenommen sind Schadensersatzansprüche des Kunden wegen Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder wesentlicher Vertragspflichten, welche zur Erreichung des Vertragszieles notwendigerweise erfüllt werden müssen. Ebenso gilt dies nicht für Schadensersatzansprüche nach grob fahrlässiger oder vorsätzlicher Pflichtverletzung des Anbieters oder seines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen.


§ 10 Teilnahmebescheinigung

° Die Teilnahmebescheinigung wird ausgestellt, wenn die Kursgebühren entrichtet wurden oder das Abrechnungsformular der Berufsgenossenschaft vollständig ausgefüllt und im Original vorliegt.

° Voraussetzung ist, dass der Teilnehmer den Lehrgang besucht hat. Teilnehmende, die verspätet zu den vorgegebenen Unterrichtszeiten bzw. verspätet aus den Pausen kommen oder den Kurs frühzeitig verlassen, haben keinen Anspruch auf eine Teilnehmerbescheinigung.

° Der Ausbilder attestiert dem Teilnehmer, dass die Lerninhalte erfolgreich umgesetzt werden können. Dazu gehört auch die aktive Beteiligung bei praktischen Übungen.

° Für eine Ersatzbescheinigung berechnen wir Ihnen eine Gebühr von 10 €.